Esskultur & Rezepte



Das Projekt "Vielfalt schmeckt"


Hier geht`s zum Naturpark Projekt Vielfalt schmeckt mit vielen leckeren Rezepten.




Arm, deftig – und als Highlight die Bergische Kaffeetafel

Bergische Bauern waren oftmals arm, den Arbeitern in der Schmiede erging es meist nicht anders. Harte Arbeit, hartes Brot – und ansonsten keine reichhaltigen Speisen.

So ist die Bergische Küche ursprünglich deftig und mit schlichten Zutaten. Das unten aufgeführte Rezept des „Pannenbreis“ belegt das. Kreativ waren sie, die Bergischen. Und die Gerichte schmecken bis heute, seien es Pillekuchen – spezielle übergroße Reibekuchen –, der Schnippelbohneneintopf oder auch ein Möhrkespott. Nur wenige Gastronomen kochen solche Gerichte – doch in den Küchen der Mitgliedsbetriebe der „Bergischen Gastlichkeit“ oder auch der „bergisch pur“- Betriebe werden solche Rezepte kultiviert oder auch modern interpretiert. Denn Bergische Küche kann heute auch leichter sein.

Die Bergische Kaffeetafel

Ein Höhepunkt Bergischer Gemütlichkeit ist die „Bergische Kaffeetafel met allem Dröm und Dran“. Wer sich dieses am Nachmittag gönnt, der muss des Abends meistens nichts mehr essen. Bergische Waffeln gehören dazu, Stieven Ries (eine Art Milchreis), Kuchen, Stuten, Marmelade, Wurst, Quark, Kirschen, Sahne, Zimt, Zucker … - da läuft einem beim Lesen schon das Wasser im Munde zusammen.

Wem dieses allerdings grundsätzlich zu viel ist, der mag sich trösten mit Bergischem Gusszwieback oder der Burger Brezel. Auch dies ein ganz spezieller Genuss – nicht so deftig, sondern eher die Mahlzeit für zwischendurch.

 

 

Weitere Informationen zur Kaffeetafel und eine Anbieterliste zum Download finden Sie Opens external link in new window hier:


Zum Nachkochen:

Pannenbrei
(Zutaten für vier Portionen)
Etwas Speck, Menge nach Geschmack
1 Ei
Salz
1 Esslöffel Mehl
250 ml Milch

Der Speck wird klein geschnitten und in der Pfanne kross angebraten. Das Ei – eines sollte im Bergischen genügen, sonst wird es ja noch luxuriös, wird mit etwas Salz verschlagen. Das Mehl kommt hinzu, die Milch wird untergemischt. Und zwar soviel, dass die Masse dünnflüssig wird. Diese Masse kommt in Pfanne und wird unter stetem Rühren (wichtig, sonst klumpt die Masse) solange geköchelt, bis das Mehl gar ist. Wird die Masse zu dick, kann noch Milch hinzu gegossen werden. Ist das Mehl durchgekocht, wird die Masse glatt gestrichen und man lässt sie anbacken, bis der Brei unten leicht braun wird.
Serviert wird der Brei in der Pfanne, sonst wäre es ja kein Pannenbrei. Damit es keinen Streit gibt, wird in der Pfanne der Essbereich jedes Einzelnen abgestochen oder mit dem Messer eingeritzt – so wie bei Bauers früher gibt es dazu beispielsweise Bergisches Schwarzbrot.

Hinweis: Klingt einfach, doch die Zubereitung braucht Gefühl – also ruhig mehrmals ausprobieren. Wird schon! Und dann ist es echt lecker und mit einfachsten Zutaten hergestellt.

Kontakte:

Bergische Gastlichkeit: www.bergische-gastlichkeit.de
Bergisch pur-Gastronomie:  www.bergischpur.de


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