Land- und Forstwirtschaft


Landschaft braucht Landwirte

Land- und Forstwirte prägen und nutzen die Bergische Landschaft. Sie verändern und gestalten Landschaft, ihre Arbeit entscheidet darüber, ob die Landschaft auch künftig noch so artenreich und vielseitig ist wie heute.

Denn heute gehört die Bergische Kulturlandschaft mit ihrem attraktiven Wechsel von Waldgebieten und offenem Land, mit ihren Mischwäldern und den lokal sehr unterschiedlichen Arten der Landbewirtschaftung zu den Regionen, die auf vergleichsweise kleinem Raum viele verschiedene Arten von Kulturlandschaften bieten. Im Norden die städtischen Räume, die in Teilen bereits damit zu kämpfen haben, dass durch fehlende landwirtschaftliche Nutzung offene Flächen verbuschen und Vielseitigkeit verloren geht.

Heimat und Fluch - die abwechselungsreichen Landwege

Dann folgen die abwechslungsreichen Landkreise – mal mit großen, gut nutzbaren Flächen und vergleichsweise hochwertigen Böden. Hier haben landwirtschaftliche Betriebe ihre Heimat, die künftig noch auf Wachstum setzen. Aber daneben finden sich im Naturpark auch zahlreiche extreme Mittelgebirgslagen mit schlechten Böden, steilen Hängen – da hat es die Landwirtschaft schwer. Manche Betriebe können nur noch im Nebenerwerb betrieben werden.

Hochwertige Produkte aus der Region

Doch nur mit Land- und Forstwirtschaft kann die Kulturlandschaft erhalten werden. Darum unterstützt der Naturpark Initiativen wie beispielsweise die Regionalvermarktung bergisch pur. Unter diesem Siegel werden Produkte angeboten, die im Bergischen Land unter hohen kontrollierten Qualitätsstandards produziert und verarbeitet werden. Der Kauf dieser Produkte oder der Produkte aus den bäuerlichen Hofläden sichert die Existenz hiesiger Landwirte und ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Bergischen Kulturlandschaft.

Ebenfalls um den Erhalt landwirtschaftlichen Kulturgutes bemühen sich die Archegruppen im Bergischen Land. Das sind die Gartenarche, die sich um die alten Pflanzensorten der Region verdient gemacht hat, und die Archegruppe Bergisches Land, deren Hauptziel der Erhalt und die Stärkung alter und vom Aussterben bedrohter Tierrassen ist. Diese Gruppen haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass im Naturpark Bergisches Land schon heute ein große landwirtschaftliche Arten- und Rassevielfalt besteht.

 

Kontakte:

bergisch pur: www.bergischpur.de

Arche Gruppe Bergisches Land: www.archeberg.de

 


Naturpark Bergisches Land
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Straße der Arbeit

Die „Bergische Natur- und Museumsroute“ bietet weit mehr als einzig den industriekulturellen Wanderweg. Kern der Natur- und Museumsroute ist die „Straße der Arbeit“ – ein 280-Kilometer langer Weg von Wuppertal quer durch den Oberbergischen Kreis bis hinunter an die Sieg.

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Heuballen

Eine perfekte Symbiose: Die reichhaltige Kulturlandschaft von Forst- und Landwirtschaft





Gesicht einer Kuh

Große Flächen mit hochwertigen Böden für Mensch und Tier


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